Detektiv in Hamburger Politikerstreit um Mandat
Im Streit um ein Mandat im Hamburger Bezirk Nord zwischen zwei Politikern, konnte ein Privatdetektiv die entscheidene Wendung herbeiführen. Ein abtrünniges Mitglied einer Fraktion hat seinen Lebensmittelpunkt ausserhalb des Bezirkes.
Ein beauftragter Detektiv konnte dies nach aufwendigen Nachforschungen offiziell belegen. Somit hätte der untreue Politiker zu Unrecht ein Mandat für die Bezirksversammlung. Die Trümpfe hat nun die Fraktion in der Hand, und der beschattete Politker steht unter Erklärungsnotstand.
Doch auch die Fraktion die den Detektiven bauftragt hat, steht nun unter Beschuss. “Seltsam dass man sich bisher nicht am Wohnort des Kollegen gestört hat”, meinte ein Politiker der sozialdemokratischen Opposition. Verboten wäre zwar nicht Detektive zu beaufragen um andere Menschen zu beschatten, aber moralisch zumindest bedenklich, meint eine andere Politikerin.
Darüberhinaus steht jetzt auch eine Debatte über “Fälschung von Wahlunterlagen” an. Hat die betroffene Fraktion davon gewusst, und sich solange der Kollege Parteimitglied war nicht daran gestört, so könnte es strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Wer weiss. Vielleicht werden in dem Fall bald noch mehr Detektiv engagiert, und die Affäre entpuppt sich als ein hervorragendes Geschäft für Detektive. Der Politik wäre in jedem Fall dafür zu danken.
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